Kulturzentrum Zoom Völkermarkt - Hauptplatz 15

- 03.10.2026 -
VERNISSAGE
Langen Nacht der Museen
Karl Vejnik
„Wer, wenn nicht wir“

Langen Nacht der Museen
V E R N I S S A G E
KARL VEJNIK
„Wer, wenn nicht wir“

„Wer, wenn nicht wir“, fragt der Künstler Karl Vejnik in seiner Bilderausstellung im Jazz- und Veranstaltungskeller „Step“ in Völkermarkt. Es geht um Abhängigkeiten, Komplexitäten und die Erkenntnis: Wer etwas verändern will, kommt an sich selbst nicht vorbei!
Susanne Kubelka liest Texte des Künstlers.
Klaus Lippitsch – Percussion.

Die Welt ist zu komplex geworden, um zwischen all den Einflüssen zu unterscheiden, wer befiehlt und wer entscheidet? Die Welt ist groß, wir spüren die Abhängigkeit voneinander. Wir leben in Kreuz- und Querverbindungen, und dies wird uns in Krisenzeiten erst bewusst.
Der Mensch selbst hält die Welt in Atem, und wer in der Welt etwas verändern will, kommt an sich selbst nicht vorbei! „Aber wer, wenn nicht wir.“ Der Künstler ist anwesend!

"WER, WENN NICHT WIR"
Trotz einer lebendigen Erinnerungskultur.
Trotz sprachlicher Achtsamkeit.
Trotz Akademisierung haben wir vergessen, wie das Totalitäre beschaffen ist, was es ausmacht und wie es erkennbar ist.
Wie sich die Vorzeichen Schritt für Schritt etablieren und sich unbemerkt, ganz still und leise, in unser Sozialsystem einnisten.

Wir sind an einem Punkt angelangt, wo Vernunft zu Gehorsam, Kritik zu Verschwörung und Skepsis als wissenschaftsfeindlich angesehen wird.
Das eigenständige Denken wird völlig untermauert. So lautet das Gebot der Stunde ""Vernunft" ist, wenn man sich regelkonform verhält. So wird Hass, Angst und Panik in den verschiedenen Medien verbreitet. Verpackt im Wortschwall eines politischen Kalküls.

Die Welt ist komplex geworden um zwischen all den Einflüssen zu unterscheiden, wer befiehlt und wer entscheidet?
Die Welt ist groß, wir spüren die Abhängigkeit von einander.
Wir leben in Kreuz- und Querverbindungen und dies wird uns in Krisenzeiten erst bewusst.

Haben wir nicht den ständigen Appell in unseren Ohren, der uns jahrzehntelang begleitet hat: "NIE WIEDER."
Fällt uns nicht auf wie die Sprache eskaliert, wie sie sich manifestiert, verengt und radikalisiert!
Wie es funktioniert, Menschen gegeneinander auszuspielen, sie zu manipulieren und welche Auswirkungen das haben kann?
Dass gerade in solchen Situationen die ethnischen und moralischen Werte verloren gehen?

Wer in der Welt was verändern will, kommt an sich selbst nicht vorbei. Seien wir ehrlich uns selbst gegenüber.
Es wäre eine gute aber auch einzige Übung.
Mit den Prinzipien Ehrlichkeit, Disziplin, Achtsamkeit, Mäßigung, Fügsamkeit und vor allem mit einer guten Gesinnung eine Grundlage eines vernünftigen Dialoges zu schaffen.

Aus einer unbekannten Quelle, aber im Sinne dieses Spruchs können wir die Schicksalshaftigkeit unseres Denkens und alles andere davon auf einen Punkt bringen:
Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Wer in der Welt etwas verändern will, kommt an sich selbst nicht vorbei. Aber wer, wenn nicht wir!

Eintritt: regionales Ticket € 7,-
Datum: 03. 10. 2026
Beginn: ab 18Uhr