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GRAND BUDAPEST HOTEL
D, USA / 2014 / 100 Minuten
Regie: Wes Anderson
Drehbuch: Wes Anderson u. Hugo Guinness
Produktion: Wes Anderson, Jeremy Dawson, Steven Rales u. Scott Rudin
Musik: Alexandre Desplat
Kamera: Robert D. Yeoman
Schnitt: Barney Pilling
Besetzung:
Ralph Fiennes, Tony Revolori, F. Murray Abraham, Mathieu Amalric, Adrien Brody, Willem Dafoe, Harvey Keitel, Jude Law, Tom Wilkinson, Bill Murray, Tilda Swinton u.n.v.m.
https://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Budapest_Hotel
Gustave H. (Ralph Fiennes) ist der legendäre Concierge des Grand Budapest Hotels im Alpenstaat Zubrowka. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts baut er eine enge Freundschaft zu dem jungen Hotelangestellten Zéro Moustafa (Tony Revolori) auf, der sein engster Vertrauter und Protégé wird. Als Gustaves Geliebte, die reiche 84-jährige Madame D. (Tilda Swinton), eines Tages stirbt und ihm ein wertvolles Renaissance-Gemälde hinterlässt, wird dem Concierge Mord unterstellt. Er weiß sich schließlich nicht mehr anders zu helfen und flieht mitsamt dem Bild. Nun verfolgen ihn nicht nur die Männer von Polizist Henckels (Edward Norton), sondern auch die Verwandten der Toten, allen voran der hinterlistige Dmitri (Adrien Brody) mit seinem finsteren Handlanger Jopling (Willem Dafoe), denen jedes Mittel recht ist, um ihr Ziel zu erreichen...
https://www.youtube.com/watch?v=7d28TPa0vrE&t=147s
Kritiken
Der Film wurde von Kritikern fast ausnahmslos positiv aufgenommen. Die Süddeutsche Zeitung etwa hielt ihn für den „glanzvollste[n] Berlinale-Eröffnungsfilm seit sehr langer Zeit“.
Spiegel Online schrieb, der Film beinhalte „ein[en] Kosmos aus geschmackvoll schrillen Farben, herrlich exzentrischen Kostümen und majestätischen Gebäuden, gesegnet mit hübscher Natur“. Deshalb sei auch die Gefahr einer „Überdosis“ vorhanden, wie der Tagesspiegel meinte.
Filmstarts bewertete den Film mit vier von fünf möglichen Sternen und sprach von „ein[em] visuelle[n] Kunstwerk, dessen Schönheit und unfassbarer Einfallsreichtum staunen lässt“.
Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) attestierte eine „Kombination von unverwechselbarer filmischer Handschrift mit ungebrochenem Gespür für skurrile Charaktere und eine wunderbar absurde, anrührende, bisweilen konditorsüße Geschichte“, die „den Film deutlich ab[heben lässt] von ‚gängigen‘ Erzählweisen“.
Patrick Seyboth von epd Film lobte Wes Andersons überbordenden Einfallsreichtum und hob hervor, dass „unter der Verspieltheit […] diesmal eine tiefe Trauer angesichts der Katastrophen der Geschichte“ lauere. Darunter leide der Schwung des Films allerdings nicht, „eher noch scheint er eine trotzige Energie daraus zu ziehen.“
Philip Kemp, Schriftsteller und Filmhistoriker, sieht den Film in seiner Kritik als ein „unerwartet anrührendes Filmvergnügen“, wenn man bereit sei, in einem Film „nicht unbedingt schonungslosen Realismus“ zu suchen und bereit sei, Andersons „charmanten Eigenheiten zu erliegen“, zu denen er Design, Verspieltheit und Timing zählt. Er bemerkt, dass die Besetzung sogar für Andersons Verhältnisse „extrem starlastig“ ist, auch „wenn die Stars oft nur für Minuten auftreten“. Er lobt insbesondere nochmal Ralph Fiennes, dessen „makelloses Timing“ dafür sorge, dass man ihm mit „rückhaltlosem Vergnügen“ zusehe. Insgesamt ist der Film für ihn eine „detailversessene, phantastische, kalorienreiche, konditorsüße, köstlich dekadente Dobostorte.“
Eintritt: freiwillige Spenden !
Datum: 09. 05. 2026
Beginn: 20:00 Uhr
Regie: Wes Anderson
Drehbuch: Wes Anderson u. Hugo Guinness
Produktion: Wes Anderson, Jeremy Dawson, Steven Rales u. Scott Rudin
Musik: Alexandre Desplat
Kamera: Robert D. Yeoman
Schnitt: Barney Pilling
Besetzung:
Ralph Fiennes, Tony Revolori, F. Murray Abraham, Mathieu Amalric, Adrien Brody, Willem Dafoe, Harvey Keitel, Jude Law, Tom Wilkinson, Bill Murray, Tilda Swinton u.n.v.m.
https://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Budapest_Hotel
Gustave H. (Ralph Fiennes) ist der legendäre Concierge des Grand Budapest Hotels im Alpenstaat Zubrowka. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts baut er eine enge Freundschaft zu dem jungen Hotelangestellten Zéro Moustafa (Tony Revolori) auf, der sein engster Vertrauter und Protégé wird. Als Gustaves Geliebte, die reiche 84-jährige Madame D. (Tilda Swinton), eines Tages stirbt und ihm ein wertvolles Renaissance-Gemälde hinterlässt, wird dem Concierge Mord unterstellt. Er weiß sich schließlich nicht mehr anders zu helfen und flieht mitsamt dem Bild. Nun verfolgen ihn nicht nur die Männer von Polizist Henckels (Edward Norton), sondern auch die Verwandten der Toten, allen voran der hinterlistige Dmitri (Adrien Brody) mit seinem finsteren Handlanger Jopling (Willem Dafoe), denen jedes Mittel recht ist, um ihr Ziel zu erreichen...
https://www.youtube.com/watch?v=7d28TPa0vrE&t=147s
Kritiken
Der Film wurde von Kritikern fast ausnahmslos positiv aufgenommen. Die Süddeutsche Zeitung etwa hielt ihn für den „glanzvollste[n] Berlinale-Eröffnungsfilm seit sehr langer Zeit“.
Spiegel Online schrieb, der Film beinhalte „ein[en] Kosmos aus geschmackvoll schrillen Farben, herrlich exzentrischen Kostümen und majestätischen Gebäuden, gesegnet mit hübscher Natur“. Deshalb sei auch die Gefahr einer „Überdosis“ vorhanden, wie der Tagesspiegel meinte.
Filmstarts bewertete den Film mit vier von fünf möglichen Sternen und sprach von „ein[em] visuelle[n] Kunstwerk, dessen Schönheit und unfassbarer Einfallsreichtum staunen lässt“.
Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) attestierte eine „Kombination von unverwechselbarer filmischer Handschrift mit ungebrochenem Gespür für skurrile Charaktere und eine wunderbar absurde, anrührende, bisweilen konditorsüße Geschichte“, die „den Film deutlich ab[heben lässt] von ‚gängigen‘ Erzählweisen“.
Patrick Seyboth von epd Film lobte Wes Andersons überbordenden Einfallsreichtum und hob hervor, dass „unter der Verspieltheit […] diesmal eine tiefe Trauer angesichts der Katastrophen der Geschichte“ lauere. Darunter leide der Schwung des Films allerdings nicht, „eher noch scheint er eine trotzige Energie daraus zu ziehen.“
Philip Kemp, Schriftsteller und Filmhistoriker, sieht den Film in seiner Kritik als ein „unerwartet anrührendes Filmvergnügen“, wenn man bereit sei, in einem Film „nicht unbedingt schonungslosen Realismus“ zu suchen und bereit sei, Andersons „charmanten Eigenheiten zu erliegen“, zu denen er Design, Verspieltheit und Timing zählt. Er bemerkt, dass die Besetzung sogar für Andersons Verhältnisse „extrem starlastig“ ist, auch „wenn die Stars oft nur für Minuten auftreten“. Er lobt insbesondere nochmal Ralph Fiennes, dessen „makelloses Timing“ dafür sorge, dass man ihm mit „rückhaltlosem Vergnügen“ zusehe. Insgesamt ist der Film für ihn eine „detailversessene, phantastische, kalorienreiche, konditorsüße, köstlich dekadente Dobostorte.“
Eintritt: freiwillige Spenden !
Datum: 09. 05. 2026
Beginn: 20:00 Uhr