Kulturzentrum Zoom Völkermarkt - Hauptplatz 15

- 09.03.2024 -
* Renaud Garcia-Fons *
Solo Konzert

LIONS Club Klopeinersee-Völkermarkt in Kooperation
mit dem Jazzclub Unterkärnten präsentiert:
* Renaud Garcia-Fons *
SOLO KONZERT - eine einzigartige Verbindung von Klassik, Jazz und Weltmusik

Renaud Garcia-Fons ist gegenwärtig der beste Kontrabassist auf der Welt. Gut möglich, daß man später einmal - ähnlich wie bei Jaco Pastorius und dem E-Bass - sagen wird, dass es eine Zeit vor und nach García-Fons gegeben hat. Sicher ist allein, dass keiner je mehr irgendetwas auf diesem Instrument wird sagen können, ohne sich nicht zumindest auch auf García-Fons zu berufen, und zwar egal, ob im klassischen Bereich, als Jazz- oder Avantgardemusiker. Und wer das jetzt vielleicht doch für etwas übertrieben hält, der höre und sehe selbst, was der Mann auf seinem Fünfsaiter für Klänge zu zaubern vermag. Technische Schwierigkeiten scheint es für ihn keine zu geben, rasende Läufe, Doppel- und Dreifachgriffe in allen Lagen, natürliche und künstliche Flageoletts - der Mann klingt manchmal wie ein Cello und spielt, zupft, schlägt sein Instrument, als wäre es eine spanische Gitarre. So hat das vor ihm noch keiner gemacht. Man hat den Eindruck, der Mann atmet Musik, lebt Musik, ist Musik.
Was für ein großartiger Instrumentalist.
Man höre, schaue und staune!

https://www.youtube.com/watch?v=M30AdfNPCLw&ab_channel=MusicaMichael

Biographie:
Renaud Garcia-Fons wurde 1962 in der Nähe von Paris als Sohn katalonischer Eltern, aus dem Nordosten Spaniens, geboren. Im Alter von fünf Jahre begann er mit dem Unterricht am Klavier und klassischer Gitarre. Während seines Kontrabass-Studiums am Pariser Musikkonservatorium stand er mit dessen Orchestern auf der Bühne und vertiefte außerdem seine Kenntnisse in Musiktheorie und -praxis. Als Schüler von Francois Rabbath und Mitglied der Big Band Roger Guerin spielte er mit den bekanntesten Jazz-Schlagzeugern, darunter Kenny Clarke und Sam Woodyard.
Bereits im Alter von 21 Jahren wurde ihm das Diplom zum Professor am Kontrabass vom französischen Kultusminister überreicht. Ab diesem Zeitpunkt arbeitete er selbstständig und begann, sich von den technischen Grenzen seines Instrumentes zu lösen, um die Möglichkeiten der Improvisation zu erweitern und die Verschmelzung von Jazz, traditioneller und zeitgenössischer Musik zu fördern.
Schließlich entschied er sich, seinem Bass eine fünfte Saite hinzuzufügen: Ein Wendepunkt, der den Kontrabass endgültig aus seiner Rolle als Begleitinstrument befreit und ihn stattdessen zu einer der improvisierenden Stimmen eines Ensemble macht. Mit dieser Innovation, sowie seinen Con Arco- und Pizzicato-Techniken, gelang es Renaud, seinen Bass auf nie zuvor gehörte Weise zu bespielen. Und obwohl ihm dies den Titel „Paganini des Kontrabasses“ einbrachte, wären die passenderen Vergleiche wohl eher Astor Piazzolla, Jimi Hendrix und Paco de Lucia – Künstler, die die Grenzen ihrer Instrumente durchbrachen und erweiterten.

Pressestimmen:

Renaud Garcia-Fons zu zuhören bedeutet, den Kontrabass komplett neu zu entdecken.
(Dan Bilansky, All about Jazz)

Wer ist bisher weiter als Renaud Garcia-Fons gegangen?
(Alain Brunet, La Presse Quebec)

Ohne in die Falle der Virtuosität zu tappen, hat unser Mann in einer Tour de Force eine Welt musikalischer Streichkunst geschaffen, die gleichermaßen wagemutig, zart und voll lyrischer Wärme ist.
(Yann Plougastel, Le Monde)

Garcia-Fons spielt den Bass jenseits von Virtuosität. Ein offensichtlich gelassener Mann mit bescheidenem Auftreten, der hin und wieder ins Publikum blickt, ganz als ob er sich Sorgen machte, dass seine Bemühungen enttäuschen, und sein Instrument benutzt, um eine unterdrückte Extravaganz und einen inneren Aufruhr auszudrücken, der sich in beißenden, gebogenen Melodien zeigt.
(Rob Adam, Scotland Herald, über Linea del Sur , East Neuk Festival)

Manchmal braucht Musik keine Erklärung. Und gestern Abend gab es echte Musik.
(El Coreo de Andalucia über das Konzert mit Dorantes, Biennale Flamenco de Sevilla)

Wann ist ein Kontrabass kein Kontrabass mehr? Wenn es das fünfsaitige Instrument des französisch-spanischen Virtuosen Renaud Garcia-Fons ist. Die zusätzliche Saite ermöglicht nicht nur eine rhythmische Treibkraft am unteren Ende, sondern schafft auch Klänge, die an eine Viola erinnern.
(John Bungey, The Times)

Eintritt: € 20,-
Datum: 09.03.2024
Beginn: 20.30 Uhr