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events by step

Veranstaltung 

Don Ellis Tribute Orchestra feat. Thomas Gansch, Live 2013
Titel:
Don Ellis Tribute Orchestra feat. Thomas Gansch, Live 2013
Wann:
11.04.2014 21.00 h
Kategorie:
cinema by step

Detail-Info

Don Ellis Tribute Orchestra feat. Thomas Gansch
conducted by Markus Geiselhart
RECORDED:
2013-12-18 Bühne frei im Studio 2, Munich, Germany

Zum 30. Todestag von Don Ellis am 17. Dezember 2008 stellten Thomas Gansch und Markus Geiselhart für ein Tribute Konzert im Wiener Jazzclub „Porgy & Bess“ eine hochkarätig besetzte Big Band aus der Wiener Szene zusammen. Im Oktober 2010 beleuchteten Sie mit ihrem „Don Ellis Tribute Orchestra“ das komplexe Schaffen von Don Ellis, mit Konzerten beim internationalen Jazztreffen „generations“ in Frauenfeld / Schweiz und im ausverkauften großen Saal des Wiener Konzerthauses, aufs Neue. 2012 fiel schließlich die Entscheidung fortan regelmäßig Konzerte und Tourneen zu spielen. Im April 2013 fand die erste Tour durch Österreich, die Slowakei, Kroatien und Deutschland statt:

Wow, was sind diese Jungs gut. Da kocht der Saal, da fehlen auch dem bemühtesten Kritiker die Worte. Den unverwechselbaren Sound dieser Big Band kann man kaum beschreiben, man muss ihn gehört haben.
Schwäbische Zeitung (Deutschland) am 05.04.2013

Im Programm des DETO finden sich legendäre Don Ellis Titel wie etwa Indian Lady, Turkish Bath, Great Divide oder Pussy Wiggle Stomp. Aber auch die von Don Ellis komponierte Titelmusik zu dem Film „French Connection“ ist bei Konzerten zu hören und die Band ist sich im Sinne von Don Ellis sicher:

Der 1934 in Los Angeles geborene Don Ellis erhielt sein erstes Engagement in der Glenn Miller Band unter der Leitung von Ray McKinley. Im September 1956 wurde er in eine Army-Band aufgenommen mit der er nach Deutschland geschickt wurde. In der Army-Band traf er auf die Saxophonisten Eddie Harris und Don Menza und hatte erstmals die Möglichkeit für Big Band zu schreiben. Nach seiner Army Zeit bekam er im Frühjahr 1959 für 9 Monate ein Engagement in der Maynard Ferguson Band. Kurz danach kam Ellis mit der damaligen NewYorker Avantgard-Jazz-Szene in Kontakt und arbeitete mit Musikern wie Charles Mingus, Eric Doplphy und George Russell. Im Jahr 1964 traf er auf den indischen Musiker Harihar Rao durch den er stark inspiriert wurde und er begann mit ungeraden Metren im Kontext der westlichen, improvisierten Musik zu experimentieren. Zu dieser Zeit war er auch an mehreren Third-Stream Projekten beteiligt, bei denen es zur Zusammenarbeit mit Gunther Schuller und Leonard Bernstein kam. 1966 hatte Ellis mit dem neugegründeten Don Ellis Orchestra seinen ersten Auftritt beim Monerey Jazz Festival. Mit seinem Orchestra eröffnete Don Ellis, zwischenzeitlich auch inspiriert durch osteuropäische Folklore, dem orchestralen Jazz eine Zukunft die bis heute Gültigkeit hat. Er veröffentlichte bis 1977 mit seinem Orchestra 13 Platten und schrieb die Filmmusik zu „French Connection“. Am 17. Dezember 1978 starb Don Ellis im Alter von nur 44 Jahren an seinem zweiten Herzinfarkt.
Nach seinem Tod geriet sein Schaffen etwas in Vergessenheit und seine Musik wurde nur tröpfchenweise wieder-veröffentlicht.

Thomas Gansch, ausgewiesener Ellis-Fan, zählt zu den facettenreichsten und meist gefragten Jazztrompetern Europas.
Geboren 1975 in Niederösterreich zog es ihn schon bald nach Wien. Dort erlernte er nach erfolgreichem Abbruch des Klassikstudiums schließlich sein Handwerk im legendären Vienna Art Orchestra. Im zarten Alter von 17 Jahren mitbegründete er das Septett „Mnozil Brass“, mit welchem er mittlerweile auf der ganzen Welt Erfolge feiert. Er gilt als einer der stilprägenden Trompeter der jüngeren Generation. Live im STEP mit Georg Breinschmid am 20. 04. 2014 um 20:00 Uhr.

Markus Geiselhart wurde 1977 in Stuttgart geboren und lebt in Wien. Nach seinem Posaunenstudium in Würzburg tritt er in der Zwischenzeit hauptsächlich als Bandleader und Komponist/Arrangeur in Erscheinung. Er leitete von 2005-2011 das „Würzburg Jazz Orchestra“, für das er zahlreiche Programme arrangierte. 2010 gründete er das „Markus Geiselhart Orchestra“. Daneben arbeitet er als Komponist und Arrangeur für verschiedene Formationen.
 



 

Eintritt:

Eintritt frei

Veranstalter:

kulturzentrum zoom