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events by step

Veranstaltung 

ARTHUR REDHEAD „Begegnungen der Menschen“
Titel:
ARTHUR REDHEAD „Begegnungen der Menschen“
Wann:
05.10.2013 - 06.10.2013 18.00 h - 01.00 h
Kategorie:
exhibition by step

Detail-Info

LANGE NACHT DER MUSEEN
ARTHUR REDHEAD
Begegnungen der Menschen
Ausstellung mit musikalischer Umrahmung

Geboren 5. Mai 1955 in Zeltweg –Steiermark. Als Vierzehnjähriger besuchte er bereits Kunstseminare bei Prof. Robert Schmitt, Prof. August Svoboda und Mag. Walter Csuvala. 1979 präsentiert Redhead eine erste große Einzelausstellung im „Haus der Begegnung“in Wien-Liesing. Seither zahllose Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Polen, England, Bulgarien.  Zu den bisherigen Techniken Holz- und Linolschnitt, Acryl, Radierungen und Aquarelle hat Redhead Ende 2008 die Tintografik (das Arbeiten mit thermohärtender Tinte auf Metall) für sich und seine Kunst entdeckt und weiterentwickelt.

Biographie:
Am 5. Mai 1955 wurde Arthur Redhead als zweiter Sohn des englischen Besatzungssoldaten   Robert Arthur Redhead und der Österreicherin Hermine Redhead (geb. Ragger) in Zeltweg (Steiermark) geboren. Redheads Vater ging nach England zurück, während die Mutter mit den Kindern in Österreich blieb. Der Kontakt zum Vater hielt sich jedoch bis zu dessen Tod im Jahr 2003.

Im Alter von sechs Jahren hatte Arthur Redhead bereits seine Vorliebe für Kunst und Malerei entdeckt und zeichnete täglich. Als Vierzehnjähriger besuchte er bereits Kunstseminare bei Prof. Robert Schmitt, Prof. August Svoboda und Mag. Walter Csuvala. Seine Lehrer sowie die großen Meister van Gogh, Gaugin, Turner, Monet, Picasso und vor allem Cézanne wurden zu seinen Vorbildern. Beliebte Motive waren die Landschaften rund um Ab 1978 intensiviert sich seine einzelgängerische Konzentration auf die Malerei. Die Kunst wird ihm zur Zuflucht, denn in diesem Jahr kommt sein Bruder Robert bei einem Autounfall ums Leben.

1979 präsentiert Redhead eine erste große Einzelausstellung im „Haus der Begegnung“ in Wien-Liesing. Die ausgestellten Arbeiten zeigten vor allem Variationen zum Thema „Arbeitswelt“, mit dem er sich in den Folgejahren intensiv auseinandersetzte. Seine Neigung zur Grafik kam dabei immer deutlicher zum Vorschein. Es entstanden zahlreiche Holz- und Linolschnitte sowie lineare Acrylbilder. Ein biografischer Wendepunkt sollte Redheads Arbeiten erneut verändern: 1983 lernt er seine spätere Frau Monika Brünjes aus Bremerhaven kennen. Tochter Sabrina wird im Folgejahr geboren. Die Familie verbringt ihre Urlaube oft in Norddeutschland. Von 1988 bis 1990 fertigt Redhead eine große Hommage über Vincent van Gogh an. 1992 wird er zu einem internationalen Symposium in Worpswede eingeladen bei dem er Peter Zimmermann kennenlernte. 1994 absolviert Arthur Redhead bei ihm eine intensive Radierausbildung.

Ab 1990 suchte Redhead verstärkt Kontakt zu seinem Vater in England. So entstehen auch Kontakte zu angesehenen englischen Galerien. Zwischen 1990 und 1997 folgen Ausstellungen in Cambridge, Coventry, Guildford, Leicester, York, Uppingham und Loughborough. Der führende Galerist Magpie sieht in Redhead einen wichtigen Gegenwartskünstler. Zu den zentralen Motiven in England gehören neben der Kathedrale von Coventry eine Reihe von Bewegungsstudien in Shoppingcentern. Einfühlsam und mit genauem Blick bringt Redhead Menschen und Szenen beim Einkaufen zu Papier Eine Studienreise nach Indien im Jahr 1994 bedeutet ein weiteres Schlüsselerlebnis. Redheads Bilder werden „heller“, die Rot- und Orange-Töne des Ostens dominieren zahlreiche Aquarelle, die, mit breitem Pinsel gefertigt, eher grafisch als malerisch erscheinen. In Indien beginnt die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Mensch und Bewegung“ – bis heute eine Dominante in Redheads Kunst. Ab 1995 finden Redheads grafische Leistungen internationale Aufmerksamkeit. Im gleichen Jahr sind seine Arbeiten im österreichischen Pavillon der internationalen Grafikbiennale in Varnna (Bulgarien) zu sehen.

Ebenfalls 1995 nimmt er an der „Summer Exhibition“ der Royal Academy in London teil. Redhead zeigt ein ausgeprägtes Interesse für die Vielfalt zivilisatorischer Erscheinungen. 1995 lernte er den peruanischen Schamanen Don Augustin Rivers Vasques kennen, mit dem er sich anfreundete. Durch den Bilderverkauf von vier Benefizausstellungen in Zeltweg in den Jahren 1998 bis 2001 bringt Redhead genügend Mittel zusammen, um eine Schule in Peru zu errichten, die sich der Kunsterziehung widmet. 1996 beschließt Redhead, sich ausschließlich der Kunst zu widmen. Er gibt seinen Beruf als Maschinist auf und beginnt neben seiner künstlerischen Tätigkeit mit systematischem Kunstunterricht. Inzwischen leitet er Kunstseminare in vielen Städten Österreichs und teilweise auch im Ausland. Im Juni 2007 wurde ihm vom Österreichischen Bundespräsidenten der Professorentitel verliehen. Ende 2008 hat Redhead die Tintografik für sich und seine Kunst entdeckt.

Eine umfangreiche Biographie von 224 Seiten bietet das 2006 erschienene Buch: "Bilder und Gedanken von Arthur Redhead"
Autor: Michael Martin Schöggl , Verlag: Schöggl Ges.m.b.H
 



 

Eintritt:
€ 6.- (regional einmalig)

Veranstalter:

kulturzentrum zoom